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Kommunikation über Körpersprache

Wie erreiche ich eine intakte Beziehung zu meinem Hund?

Es ist relativ einfach. Ich muss seine Konflikte lösen und die Verantwortung für sämtliche Ressourcen übernehmen.

 

Sobald ich damit beginne, kann er mir Schritt für Schritt (auch in für ihn schwierigen Situationen) vertrauen und sich auf mich, als Sozialpartner verlassen. Der Hund wird zusehends ruhiger und entspannter die verschiedenen Alltagssituationen an meiner Seite bestehen können. Die Grundlage für eine vertrauens- und respektvolle Beziehung ist nun geschaffen.

 

Löse ich seine Konflikte nicht, wird er instinktiv nach seinem Trieb handeln, da aus seiner Sicht niemand die Verantwortung trägt. Er tut das aber niemals, um uns zu ärgern, sondern um (aus seiner Sicht) für unsere Sicherheit zu sorgen.

 

Was braucht unser Hund?

Einen Menschen, der sein Grundbedürfnis nach Sicherheit, Schutz, Nahrung und Zuneigung deckt und verantwortlich für alle Ressourcen ist. Dann lösen sich seine Konflikte und dann erst ist eine intakte Bindung möglich, in der man sich aufeinander verlassen kann.

Wie kommuniziere ich mit dem Hund?

Körpersprache ist DER Kommunikationsparameter der Tiere. Jede Bewegung erfüllt einen Zweck. Mit jeder Bewegung wird kommuniziert - und zwar auf beiden Seiten.

 

Mittels Körpersprache kann man sehr fein mit dem Hund kommunizieren. Ein leicht nach vorne gebeugter Oberkörper, ein Wegdrehen, ein direkter Blick, ein in-die-Hocke gehen, ein Wegschauen, ein direktes auf-den-Hund-zugehen, den Hund von sich wegschicken, ein Anfassen, ein Festhalten, sich Strecken und Großmachen... Das alles hat eine Bedeutung. Zum richtigen Zeitpunkt und mit der entsprechenden Energie eingesetzt, ersetzt es sämtliche Hilfsmittel und fast alle Befehle. Lediglich die Leine nehmen wir unterstützend hinzu.

 

Das ist Führung!

Wer bewegt wen?

Verlassen wir das Haus und können wir die erste kleine Bewegung nicht kontrollieren, ist jede weitere Zusammenarbeit frustrierend für beide Seiten. Es tauchen Probleme wie Jagen, Leinenaggression oder Leinenzerren auf.

 

Kennen wir die Körpersprache unseres Hundes, können wir

  1. seine Signale deuten
  2. selber Signale geben

Bewegungsspiele

sind Ausdruck von Lebensfreude und von Freude an der Gemeinschaft. Gemeinsame Bewegung vertieft die Bindung und ist somit von großer Bedeutung für die Gemeinschaft. Geht es doch bei der Kontrolle der Bewegung auch immer um soziale Kontrolle. In jedem gemeinsamen Laufspiel gibt es den Moment der kurzen Kontrolle. Einer stoppt den anderen oder lässt ihn nicht vorbei. Können wir die Bewegung im Spiel und in der Führung kontrollieren, also unterbrechen oder stoppen, können wir unseren Hund sicher im Alltag führen.

 

Die Entscheidung, wer führt, wird niemals über den Kampf, sondern über die Frage, wie man den anderen in seiner Bewegung beeinflussen kann, geklärt. Bewegung ist Vertrauen oder Spiel, die Hemmung der Bewegung (oder auch eine eingeforderte Distanz) ist ein Befehl und zeigt Respekt.

 

 

 

 

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